Ärztliche Osteopathie in der Kinderheilkunde

Kinderärztliche Schulmedizin und Osteopathie verbinden, aus meiner Sicht eine tolle Kombination: Fachärztliches Wissen und Diagnostik zu organischen Erkrankungen und Entwicklungsstörungen in Verknüpfung mit der Überprüfung funktioneller Aspekte und diese auf osteopathische Weise  behandeln. Nach mehrjähriger Weiterbildung in der Manuellen Medizin und in der ärztlichen (Kinder-)Osteopathie freue ich mich, ab Anfang 2022 eine spezielle Säuglingssprechstunde für kinderosteopathische Fragestellungen anbieten zu können.

 

Als diplomierter ärztlicher Osteopath ist mir dies eine Herzensangelegenheit, weil ich fest davon überzeugt bin, dass insbesondere die Säuglinge durch eine kompetente kinderosteopathische Begutachtung und Behandlung von funktionellen Störfaktoren in Ihrer Entwicklung befreit und positiv im Wachstum begleitet werden können.

 

Diese spezielle Sprechstunde findet zu gesonderten Zeiten statt und steht nicht nur unseren eigenen Patienten offen, sondern auch denen, die ansonsten von ärztlichen Kolleginnen/Kollegen betreut werden. Für eine Terminvereinbarung melden Sie sich gerne per Mail oder Telefon.

Typische Probleme bei Säuglingen, die osteopathisch behandelt werden können 

  •  Einseitige Kopfhaltung des Säuglings nach rechts oder links
  •  Abflachung des Hinterkopfes auf einer Seite
  •  Starkes Überstrecken des Kopfes nach hinten und Krümmung des Körpers wie eine Banane
  •  Schiefhals
  •  Anhaltende Trinkschwäche in Verbindung mit den oben genannten Störungen
  •  Stillprobleme ein- oder auch beidseits
  •  Starke Blähungen, Aufstoßen, starkes Erbrechen nach dem Trinken (mehr als die Hälfte der Mahlzeit)
  •  Große Unruhe des Säuglings mit Verkrampfung der Hände bzw. Arme
  • „Schreikind“ (Säugling schreit über Stunden)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerz-Syndrom der Wirbelsäule geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325ff.) Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Osteopathischen Medizin bei den oben aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.